Notfallleitstelle für Offshore-Windparks

Die Offshore-Leitstelle ist das Herzstück unserer Rettungskette – hier werden alle Notfalleinsätze koordiniert, um schnelle Hilfe auf hoher See zu gewährleisten.

Leitstelle

Hier laufen alle Fäden zusammen

Die Bildschirme leuchten rund um die Uhr. Immer im Fokus: das Telefon, Digitalfunk und der Seefunk. Tritt in den deutschen Gewässern oder der ausschließlichen Wirtschaftszone auf den Offshore-Windkraftanlagen, Plattformen oder den zugehörigen Schiffen ein Unfall ein oder erkrankt jemand, übernehmen die Disponent:innen der Notfallleitstelle Offshore-Windparks die Koordination der notfallmedizinischen Versorgung. Sie sind die primäre Ansprechperson für die Ersthelfer vor Ort oder den Betriebsleitwarten und geben Erste-Hilfe-Anweisungen an Ersthelfende. Zudem beraten und organisieren sie zusätzliche telemedizinische Unterstützung aus zwei Kliniken in Oldenburg und Berlin und alarmieren die benötigten Rettungsmittel.

In der kooperativen Rettungsleitstelle See, betrieben durch die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), besetzen Notfallsanitäter:innen des Ortsverbands Stedingen für die Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement mbH (GMN) die Notfallleitstelle Offshore-Windparks. Die DGzRS ist mit dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC Bremen) verantwortlich für die Durchführung und Koordinierung aller Maßnahmen des maritimen Such- und Rettungsdienstes in der Nord- und Ostsee. Mit der Küstenfunkstelle Bremen Rescue Radio werden die deutsche Nord- und Ostsee per Seefunk UKW-Kanal 16 dauerhaft überwacht, um keinen Hilferuf unbeantwortet zu lassen.

In der Notfallleitstelle Offshore-Windparks werden medizinische und nautische Aspekte bei der Einsatzplanung optimal berücksichtigt. Bei Bedarf alarmiert die Leitstelle einen Offshore-Rettungshubschrauber, organisiert Alternativen und die benötigten Zielkliniken. Der Arbeitsalltag der Leitstelle ist stets abwechslungsreich: Wetter und örtliche Gegebenheiten auf dem Meer beeinflussen Einsätze ebenso wie die verfügbaren Notfalldienste auf den Offshore-Plattformen und den zugehörigen Schiffen. Trotz unterschiedlicher Unternehmen und Nationalitäten sorgt die Leitstelle für einen durchgängigen Informationsfluss zwischen allen Beteiligten, damit Hilfe schnell und effektiv dorthin gelangt, wo sie benötigt wird.

Neben der notfallmedizinischen Versorgung im Offshore-Bereich unterstützt unser Team die DGzRS in allen medizinischen Belangen, beispielsweise als Ansprechpartner für Schiffe und Crewmitglieder, die weltweit im Einsatz sind. Die Mitarbeitenden der Rettungsleitstelle See der DGzRS behalten den Überblick und gewährleisten, dass kein medizinischer Hilferuf in der Nord- und Ostsee unbeantwortet bleibt.

windmühlen

Holger Häger

Teamleiter Offshore Leitstelle

Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement

Zusammen mit der Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement sorgen wir dafür, dass kein Notruf auf hoher See unbeantwortet bleibt.

Logo GMN transparent
Eine Person wird mit einem Seil von einer Offshore-Plattform abgeseilt, während eine andere Person in Schutzkleidung zusieht; im Hintergrund sind Windkraftanlagen im Meer.

Offshore-Luftrettung: Schnelle Hilfe aus der Luft

Als Teil der Mannschaft von Rettungshubschraubern sind unsere Notfallsanitäter:innen in kürzester Zeit im Einsatz, um bei Notfällen auf See schnell zu reagieren.

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Person auf Helikopterlandeplatz auf Offshore Plattform. Im Hintergrund Sonnenuntergang und Windräder.

Team Offshore Projekte: Experten vor Ort

Unsere Notfallsanitäter:innen und Rettungsteams sorgen für die Sicherheit auf Offshore-Plattformen und in Windparks.

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